Qigong
Das "Seidenfadenziehen" oder die "Seidenübungen"
bilden ein Kernstück des Qigong der Chen-Familie.


Durch das Rotieren in den Schultergelenken, bewirkt
die Übung die Vorbereitung der so genannten Armspirale, die aufbauend in den
Taiji-Formen und den Kampfapplikationen ihre Anwendung findet. Außerdem dient
das Chansigong als Gesundheitsübung einer
Mobilisierung der Gelenke

Qigong als Training der Lebenskraft Qi wird seit
jeher in fernöstlicher Selbstverteidigung eingesetzt. Trifft ausgesandte Innere
Kraft den Gegner, so sind den Fachleuten vielfältige Auswirkungen bekannt.
Darüber gibt es in der Kampfkunst-Literatur viele Artikel. Dabei taucht oft der
Begriff "Fajin" auf, der das Aussenden von Qi bezeichnet (Quelle:
Fajin). Das
Erlernen dieser Qi-Fokussierung ist jedoch nicht einfach.

Die Partner-Übung Tuishou, die das
Erspüren von Energie lehrt, stammt aus dem Taijiquan. Umgehen mit gegnerischer
Energie setzt gute Balance voraus. Dabei geht es um das Erkennen des Partners
und seiner Absichten. Der Einsatz seiner Kraft wird durch richtiges Reagieren
vereitelt: Seine Kraft kehrt sich gegen ihn selbst
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